Branche
Industrie & Produktion: Wenn das Angebot länger dauert als die Fertigung
In der Industrie liegt der Engpass selten in der Produktion, sondern davor: Anfragen kommen als PDF, Zeichnung oder Tabelle herein, jemand muss sie lesen, verstehen und in eine Kalkulation überführen. Bis das Angebot raus ist, vergehen Tage — und manchmal ist der Auftrag dann schon vergeben.
Anfragen, die niemand gern liest
Eine Ausschreibung kommt als vierzigseitiges PDF, eine Anfrage als Excel mit dreihundert Positionen, eine dritte als abfotografierte Zeichnung. Diese Vorarbeit fällt bei den erfahrensten Leuten an — genau denen, deren Zeit am teuersten ist. Und weil sie stumpf ist, wird sie geschoben.
Genau hier setzen wir an: Ein System liest die eingehenden Unterlagen, erkennt Positionen, Mengen, Werkstoffe und Termine und legt sie strukturiert in Ihrem System ab. Ihr Kalkulator startet nicht mehr beim Lesen, sondern beim Rechnen — und sieht auf einen Blick, wo die Anfrage von Ihrem Standard abweicht.
Klingt nach Ihrem Thema? Lassen Sie uns kurz sprechen.
Erstgespräch anfragenTechnische Auskunft ohne Rückfrage
Der zweite Zeitfresser sind Rückfragen von Kunden und Händlern zu Datenblättern, Ersatzteilen und Lieferzeiten. Ein Assistent, der Ihre Produktdaten und Dokumentation kennt, beantwortet das direkt — auch am Telefon und auch dann, wenn der zuständige Techniker gerade in der Fertigung ist.
Wichtig ist dabei die Grenze: Der Assistent gibt nur wieder, was in Ihren Unterlagen steht. Wo die Auskunft eine Bewertung erfordert, nimmt er das Anliegen auf und übergibt an Ihr Team. Falsche technische Auskünfte sind teurer als eine Verzögerung.
Anschluss an das, was da ist
ERP-Systeme in der Industrie sind selten auf der Stange und oft über Jahrzehnte gewachsen. Wir arbeiten mit dem, was vorhanden ist, und bauen die Anbindung selbst — über Schnittstellen, wo es sie gibt, und über Dateiablagen oder Datenbankzugriffe, wo nicht. Eine Systemablösung ist keine Voraussetzung.
Typische Anwendungsfälle in der Industrie
Häufige Fragen
Unsere Zeichnungen sind teils gescannt — geht das trotzdem?
Ja. Texterkennung auf Scans und Fotos ist heute zuverlässig genug, gerade bei Positionslisten und Stempelfeldern. Bei schwierigen Vorlagen legen wir eine Prüfstufe ein, statt Fehler durchzureichen.
Wie stellen Sie sicher, dass nichts Falsches herauskommt?
Zwei Wege: Erstens gibt der Assistent nur Inhalte aus Ihren eigenen Unterlagen wieder statt frei zu formulieren. Zweitens beginnen wir mit einer Phase, in der jedes Ergebnis von Ihnen geprüft wird — erst wenn die Trefferquote stimmt, geht der Prozess in den Automatikbetrieb.
Wo fängt man sinnvollerweise an?
Bei dem Dokumententyp, der am häufigsten und am gleichförmigsten hereinkommt. Der bringt den schnellsten messbaren Effekt und liefert die Erfahrung für die schwierigeren Fälle.
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